Art des Bodenbelags

Baustellenmaterialen 

Unterlagsboden

Der Unterlagsboden oder im Hochdeutschen auch Estrich genannt, bildet die Unterlagen für sämtliche Bodenbeläge.

Der Einbau findet meistens auf eine Trennlage aus Styropor ( Wärmedämmung / Trittschall ) statt. Heute gibt es viele verschiedene Sorten und Möglichkeiten einen Unterlagsboden einzubauen ( Konventionell als Sand-/Zement Gemisch / Fliessestrich etc. ).

Bei allen Einbauten sind aber die verschiedenen Einbauvorschriften einzuhalten und die Einbaustärken zu beachten


Zementüberzuge

Einbau von Zementüberzug

Ein Zementüberzug dient hauptsächlich als Schutz- oder Deckschicht zwischen dem Unterlagsboden und dem im Innenbereich verlegten Bodenbelag, wie Parkett, Laminat oder Teppichboden. Die Verlegung sollte von Fachleuten vorgenommen werden, denn unter Einfluss von Wasser entsteht im Zement eine Lauge, die für Haut und Augen schädigend ist und zu Verätzungen führen kann. Deshalb sollte auf ausreichende Schutzausrüstung wie Handschuhe und Schutzbrille geachtet werden. Ein Überzug mit Zement ist aufgrund seiner hohen Dichte sehr sinnvoll. Ein Zementüberzug ist ein sicheres und dauerhaftes Verfahren. Zement ist relativ licht- und wasserbeständig und gegen Temperaturschwankungen weitestgehend resistent.

Ein Zementüberzug kann aber nicht nur dafür genutzt werden, eine zusätzliche Schicht zwischen Estrich und Bodenbelag zu bilden, sondern auch selbst als Nutzboden dienen.

Allerdings ist dies nur in Räumen möglich, in denen die Beanspruchung nicht allzu hoch ist. Für eine bessere Optik kann der Zementüberzug in verschiedenen Farben eingefärbt werden.

Zement ist ein Material, das als Bindemittel einzelne Komponenten zu einer Einheit verbindet. So wird er auch manchmal als Klebstoff bezeichnet. Eine wichtige Eigenschaft von Zement ist, dass er hydraulisch ist. Das bedeutet, dass er nach dem Anmachen mit Wasser härtet und auch hart bleibt, selbst wenn er wieder Wasser oder starker Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Zement besteht zu 70 bis 80 Prozent aus Kalkstein. Die restlichen 20 bis 30 Prozent sind Ton. Häufig werden noch sogenannte Korrekturstoffe wie Eisenerz oder Sand zugefügt, die je nach spezifischer oder chemischer Zusammensetzung und Lagerstätte zugefügt werden. In einem aufwendigen und verfahrenstechnisch anspruchsvollen Verfahren wird aus diesen Rohstoffen dann Zement hergestellt, der als Überzug auf Estrich aufgetragen wird. Der Einbau von Zementüberzug sollte immer von Fachleuten erledigt werden - Gründe hierfür sind die Lagenbildung im Zement und die nötige Fachkenntnis, Erfahrung und Ausrüstung, die die Voraussetzung für einen lückenlosen und gleichmäßigen Einbau bilden.


Fliesenboden


Keramik stammt von dem griechischen Wort für Ton, "Keramos", ab. Tonminerale entstehen aus den überwiegend feinstkörnigen Verwitterungsprodukten von Feldspaten, die mit unterschiedlichsten Beimengungen abgelagert wurden. Die Zusammensetzung des Tons, die Aufbereitung und der Brand bestimmen die Farbe des unglasierten Scherbens. Das Wort Kachel stammt von mittelhochdeutsch kachele ("irdener Topf").

Die ersten Gegenstände aus gebranntem Ton stellten Menschen vor ca. 30.000 Jahren her, während die ersten keramischen Gefäße vor ca. 11.000 Jahren im Nildelta entstanden sind. Die ersten europäischen Keramikindustrien waren im Römischen Reich zu finden: Rote, glasierte Gebrauchskeramik (Terra Sigillata) war im gesamten Römischen Reich verbreitet. Die typischen roten Dachziegel sind ebenfalls bereits in großen Mengen hergestellt worden. Bodenziegel kamen auch im unteren Mittelstand zur Anwendung. Die römischen Fußbodenheizungen basierten auf keramischen und somit hitzebeständigen Werkstoffen. Die rote Farbe entstand durch die kontrollierte Belüftung des Brennofens. Schwarze Keramik wurde unter Luftabschluss gebrannt und war relativ teuer, da es sehr aufwendig war, den Brennofen abzudichten.

Keramikfliesen als Wandbelag wurden im Altertum in Ägypten, Mesopotamien und Persien angewendet und später von der islamisch-arabischen Architektur übernommen. Mit den Mauren kamen farbig glasierte Mosaikfliesen nach Spanien und Portugal, wo sie als Azulejos bezeichnet werden.

Für das Jahr 1000 sind die ersten nichtrömischen keramischen Bodenbeläge in Deutschland nachgewiesen. Die Handelswege der Niederländer, Spanier und Italiener verbreiteten die Keramiken in ganz Europa. Allerdings war die Herstellung sehr aufwendig und teuer, da das technische Wissen der Römer zur industriellen Herstellung verloren gegangen war.

In West- und Mitteleuropa wurden Fliesen im Mittelalter vor allem als Fußbodenbelag und zur Kaminumrandung genutzt. Diese Tonplatten, auch Tonkacheln genannt[2] trugen häufig Reliefverzierungen oder es wurde andersfarbiger Ton eingelegt, so dass ein zweifarbiges Muster entstand.

Für das 15. und 16. Jahrhundert finden vor allem Fayencefliesen aus Italien, Spanien und Frankreich Erwähnung. Von dort gelangten die Fayencen nach Antwerpen, das sich zwischen 1520 und 1570 zu einem Zentrum der Fliesenherstellung entwickelte. Nach dem Frieden von Antwerpen 1609 begann in den Niederlanden die Fliesenherstellung. Obwohl die Produkte meist Delfter Fliesen genannt werden, verlor Delft als Fliesenproduzent ab 1650 an Bedeutung und wurde von Fabriken in Rotterdam, Utrecht, Haarlem und Makkum abgelöst. Die blau-weißen holländischen Fliesentableaus und Einzelfliesen erlangten eine solche Bedeutung, dass sie sogar wieder nach Portugal exportiert wurden oder dort die Herstellung von "Azulejos in der holländischen Mode" anregten. Auch Norddeutschland und Dänemark importierten Delfter Fliesen, mit denen häufig ganze Stuben (Pesel) ausgeschmückt wurden. Entsprechend weit reichte das Bildprogramm von Bibelfliesen bis hin zu Seefahrt und Jagd.

Mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert stieg die Verbreitung der keramischen Bodenbeläge stark an. Anfangs noch als Zubrot der Ziegeleien hergestellt, entstand eine eigenständige Industrie. Seit dem späten 20. Jahrhundert werden Fliesen fast ausschließlich in hochautomatisierten Fabriken hergestellt. Es gibt aber immer noch kleine handwerkliche Betriebe, die individuelle Keramiken in kleinsten Serien produzieren.




Flissboden/Anhydritestrich 


Der Anhydritestrich (AE) oder Calciumsulfatestrich (CA) ist eine Estrichart und besteht aus Anhydritbinder, Gesteinskörnung (bis zu einer Korngröße von 8 mm) und Zugabewasser. Um die Verarbeitung zu verbessern, können entsprechende Zusätze enthalten sein. Der Anhydritestrich kann etwa zwei Tage nach dem Einbau begangen und frühestens nach fünf Tagen geringfügig belastet werden.[1] Er darf keiner dauerhaften Feuchtigkeitsbelastung ausgesetzt werden, daher eignet sich dieser Estrich besonders für Trockenbereiche in einem Gebäude. Gegenüber Zementestrich besitzt der Anhydritestrich eine geringere Festigkeit und darf entsprechend weniger stark belastet werden.[1]

Eine Weiterentwicklung stellt der Anhydritfließestrich (AFE) dar. Dieser nivelliert sich aufgrund der flüssigen Konsistenz selbst. Zudem kann infolge geringerer Spannung beim Trocknungsvorgang auch auf Flächen bis zu 1.000 m² (wenn keine Fußbodenheizung eingebaut wurde) auf zusätzliche Dehnungsfugen verzichtet werden.

Hauptbestandteil ist als Bindemittel Anhydrit, der mit Wasser relativ schnell zu Gips (Calciumsulfat-Dihydrat) hydratisiert und sich dabei verfestigt. In der Regel wird synthetischer Anhydrit verwendet, der durch Brennen von Gips (z. B. REA-Gips aus der Rauchgasreinigung in Kraftwerken) gewonnen wird. Seltener wird auch mineralischer (körniger) Naturanhydrit eingesetzt. Als Gesteinskörnung werden Kalkstein und Quarzsand verwendet.

Der AE-Fließestrich wird entweder trocken auf der Baustelle angeliefert (als Sackware oder lose in einem Silo/Container) und in einer normalen Putzmaschine, welche kontinuierlich arbeitet, durch Wasserzugabe in seiner Konsistenz pumpfähig und mittels Schläuchen zur Einbaufläche gepumpt, oder fertig im Fahrmischer angeliefert und mit einer am Fahrzeug oder separat beigestellten Schnecken- oder Kolbenpumpe zügig eingebaut.

Durch diese flüssige Konsistenz kann die Nivellierung des Fließestrichs nahezu von selbst erfolgen. Nach dem Einpumpen wird der Estrich mit einem groben Straßenbesen oder mit einer so genannten Rakel (Schwabbelstange) durchgeschlagen (im Kreuzgang), um beim Einpumpen eingeschlossene Luftblasen zu entfernen. Die Oberfläche wird dadurch waagerecht und eben hergestellt. Je länger die Schwabbelstange ist, umso größer wird die Genauigkeit und Ebenheit der fertigen Estrichfläche.

Da diese bereits werkseitig hergestellte Mischung nur noch mit Wasser gemischt wird, sind entsprechenden Maschinen in der Lage, hohe Misch- und Förderleistungen zu erzielen. Bei großflächigen Verlegungen, beispielsweise in Industriehallen, sind daher gegossene Flächen von 1.300 m² bis zu 1.500 m² an einem Tag möglich.

Art der Reinigung

Dienstleistung der Reinigung

Als professionelles Fachunternehmen für Gebäudereinigung mit über 7 Jahren Erfahrung und Firmensitzen in Schlieren liegt der Fokus der Ambeti GmbH klar im Bereich der klassischen Reinigungsdienste wie Unterhaltsreinigung, Fensterreinigung, Messe- und Industriereinigung. Hier sind wir zuhause - hier liegt unsere Kernkompetenz. Ambeti einfach sauber!


Die Büroreinigung ist die klassische Dienstleistung im Bereich der Unterhaltsreinigung. Bei uns, Der Ambeti GmbH mit Sitz in Schlieren ,Zürich, ist der erste Schritt zu einer professionellen Büroreinigung die Objektbegehung und Planung. Erfahrene Objektleiter erstellen bei der Erst-Besichtigung den "Aktionsplan".

  • Was ist zu reinigen?
  • Wie oft macht welche Reinigung Sinn?
  • Welche besonderen Anforderungen gibt es?
  • Worauf legt der Kunde besonderen Wert?
  • Welche Zusatzdienste machen eventuell Sinn?

Daraus entwickelt unser Gebäudereiniger-Team ein individuelles Reinigungskonzept für Sie. Festgehalten im Leistungsprotokoll bildet dies die Grundlage für den präzisen Reinigungseinsatz und maximale Transparenz. Wir von der Hans Merbeck GmbH legen besonderen Wert auf schonende Reinigung mit speziellen Pflegemitteln. Diese schützen nicht nur ihre wertvolle Gebäudesubstanz und ihr Inventar, sondern ganz nebenbei auch die Umwelt.

LEISTUNGEN BEI DER BÜROREINIGUNG

Typische Leistungen im Rahmen der Büroreinigung (als klassische Unterhaltsreinigung) sind das Einsammeln von gebrauchtem Geschirr, das feuchte Abwischen von Tischen und Schreibtischen, die Reinigung von Türen, der Griffbereich von Akten- und Kleiderschränken, sowie die Reinigung von Lichtschaltern und Telefonen, Glastüren und Spiegeln. Außerdem werden Abfallbehälter und Aschenbecher geleert und gereinigt sowie Kartonagen beseitigt. Bodenbeläge werden durch regelmäßiges Staubsaugen bzw. Feuchtwischen gepflegt.

Spezialreinigung


Fassadenreinigung,Messereinigung, Baureinigung,Industriereinigung. etc 

Büroreinigung /Unterhaltsreinigung 

Gebäudereinigung /Glasreinigung 

Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen. 

AUFTRAGSANFRAGE
SIE MÖCHTEN EIN UNVERBINDLICHES ANGEBOT?

Hinterlassen Sie uns Ihre Daten und wir melden uns bei Ihnen so bald wie möglich.

Fotogalerie der Baustelle 

Fotogalerie der Reinigung